Millionenschweres Mitbringsel vom Minister


10
12
2020

Minister Tiefensee übergibt Fördermittelbescheide zum Breitbandausbau

Mit einem millionenschweren Mitbringsel besuchte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee am Donnerstag Landrat Marko Wolfram. Tiefensee überbrachte die Kofinanzierung des Freistaates für den Breitbandausbau im Landkreis in Höhe von rund 14,3 Millionen Euro. Damit werden Bundesmittel in Höhe von 24,5 Millionen Euro ergänzend finanziert.

 

Mit einem millionenschweren Mitbringsel besuchte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee am Donnerstag Landrat Marko Wolfram. Tiefensee überbrachte die Kofinanzierung des Freistaates für den Breitbandausbau im Landkreis in Höhe von rund 14,3 Millionen Euro. Damit werden Bundesmittel in Höhe von 24,5 Millionen Euro ergänzend finanziert. Die Mittel teilen sich auf die zwei Projektgebiete auf. „Die Finanzierung ist jetzt rund, demnächst werden die Verträge für den Ausbau unterzeichnet“, freute sich Landrat Marko Wolfram.

 „Die Verfügbarkeit von breitbandigem Internet in Thüringen hat sich in den letzten Jahren stark verbessert“, betonte Wirtschaftminister Tiefensee. Nach aktuellen Zahlen der Digitalagentur Thüringen können derzeit rund 90 Prozent der Haushalte mit mindestens 50Mbit/s versorgt werden, mehr als 100 Mbit/s werden inzwischen sogar in 85 Prozent der Haushalte erreicht.

Im Fördergebiet Nord mit Bad Blankenburg, Königsee, Uhlstädt-Kirchhasel und Remda-Teichel werden 49 Kilometer Tiefbau realisiert. Dabei werden 350 Kilometer Glasfaser und 59 Kilometer Leerrohre neu geschaffen. Nach Ende der Maßnahme werden 1.550 Haushalte, 149 Unternehmen und 8 Schulen zuverlässig mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s versorgt. Mehr als 80 Prozent der Anschlüsse im Projektgebiet werden nach Ende der Maßnahme mit 100 Mbit/s oder mehr versorgt. Hier beträgt der Landeszuschuss 2,7 Millionen Euro, 6,3 Millionen Euro zahlt der Bund.

Im zweiten Projektgebiet wird die Breitbandinfrastruktur in Saalfeld, Unterwellenborn, Altenbeuthen, Drognitz, Hohenwarte, Kaulsdorf, Leutenberg, Allendorf, Bechstedt, Königsee, Schwarzburg, Döschnitz, Rohrbach, Sitzendorf, Cursdorf, Deesbach, Stadt Schwarzatal, Unterweißbach und Katzhütte ausgebaut. Dabei werden 1.369 Kilometer Glasfaser und 263 Kilometer Leerrohre verlegt. Nach Ende der Maßnahmen werden 5.225 Haushalte und 548 Unternehmen sowie die Klassen von 20 Schulen über einen Breitbandanschluss mit mindestens 50 Mbit/s versorgt. Rund 11,6 Millionen Euro zahlt der Freistaat zur Deckung der Wirtschaftlichkeitslücke, 18,2 Millionen Euro kommen vom Bund.

Mit Kreistagsbeschluss vom 13. Dezember 2016 übernahm der Landkreis von einer Mehrzahl an Gemeinden des Landkreises die Aufgabe, den Breitbandausbau zu realisieren. Wegen der Gesamtgröße des Gebietes wurden zwei Projektgebiete gebildet. Erste Fördermittelbescheide hatte es bereits 2017 gegeben, damals änderte der Bund jedoch seine Ausbaustrategie hin zum Glasfaserausbau bis zum Haus.

Peter Lahann

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