Breitbandausbau im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt geht ab Frühjahr 2022 in Tiefbauphase


04
10
2021

Dienstberatung der Bürgermeister mit vielen Informationen

Am 30. September 2021 fand im Landratsamt die regelmäßige Dienstberatung des Landrates mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und VG-Vorsitzenden des Landkreises statt. Schwerpunktthema war diesmal der Breitbandausbau. Vertreter der Telekom präsentierten den Fahrplan. Ab März startet der Tiefbau für 340 Ausbauadressen, darunter für 20 Schulen. Weitere Themen waren der Ausbau des Mobilfunknetzes, die Corona-Lage, und der Kreishaushalt für 2022.

Am 30. September 2021 fand im Landratsamt die regelmäßige Dienstberatung des Landrates mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und VG-Vorsitzenden des Landkreises statt. Schwerpunktthema war diesmal der Breitbandausbau. Vertreter der Telekom präsentierten den Fahrplan. Ab März startet der Tiefbau für 340 Ausbauadressen, darunter für 20 Schulen. Weitere Themen waren der Ausbau des Mobilfunknetzes, die Corona-Lage, und der Kreishaushalt für 2022.

Die Telekom hatte nach einem aufwändigen Ausschreibungsverfahren den Zuschlag für den Breitbandausbau in zwei Projektgebieten im Landkreis erhalten. Konzernbevollmächtigter Harald Ehl und Regiomanager Helge Frisch erläuterten die Details zu den Plänen. Im Projektgebiet 1 mit den Gemeinden Saalfeld/Saale einschließlich Ortsteil Saalfelder Höhe, Unterwellenborn, Kamsdorf, Kaulsdorf, Hohenwarte, Leutenberg, Drognitz und Altenbeuthen, sowie der Verwaltungsgemeinschaft Mittleres Schwarzatal(VGMS) werden künftig 5800 Haushalte und Gewerbestandorte mit Breitband versorgt. Im Projektgebiet 2 mit den Städten Königsee, Bad Blankenburg und der Stadt Rudolstadt mit den Ortsteilen Remda und Teichel sowie der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel werden 1700 Haushalte und Gewerbestandorte an das schnelle Internet angeschlossen.

Der Umsetzungszeitraum beträgt 48 Monate. Die Telekom rechnet dabei mit einer Vielzahl von erforderlichen Genehmigung etwa für Straßenquerungen oder bei Gewässern.

Neben dem Großauftrag mit den Bundes- und Landesmitteln für den Breitbandausbau setzt die Telekom bis Jahresende den eigenen Ausbau des Netzes mit Vectoringtechnik und Bandbreiten bis 250 Megabit pro Sekunde bis Jahresende für 2600 Haushalte und Gewerbekunden in folgenden Gemeinden um: Kaulsdorf, Eichicht, Hockeroda (570 Haushalte und Gewerbebetriebe), Leutenberg, Schweinbach, Lichtentanne (780 Haushalte und Betriebe), Remda, Kirchremda, Sundremda, Heilsberg (760 Haushalte und Betriebe), Gösselsdorf (40 Haushalte und Gewerbe), Unterwirbach (440 Haushalte und Gewerbe). Im Stadtgebiet Bad Blankenburg findet bis Frühjahr 2023 ein Glasfaserausbau mit Bandbreiten bis 1000 Mbit/s für 3000 Haushalte und Gewerbe statt. Eine Vorregistrierung der Interessenten ist seit Mitte September möglich.

Die Bürgermeister mahnten die Telekom-Vertreter, für die einzelnen Orte verbindliche Daten für den Ausbaubeginn und die Fertigstellung anzugeben. Zudem solle die Koordination mit anderen Baumaßnahmen in den Kommunen verbessert werden. So könnten Tiefbauarbeiten genutzt werden, um Leerrohre für den Glasfaserausbau in die Erde zu legen.

Den ebenfalls anstehenden Ausbau des Mobilfunknetzes im Landkreis erläuterte Kommunalbeauftragte für Mobilfunk Bolko Weilandt. Hier ist die Telekom als einer von vier Netzbetreibern von der Bundesnetzagentur zu einem Ausbau mit hohen Auflagen verpflichtet. Dazu gehört auch der Ausbau mit dem neuen Standard 5G. Bisher sind bereits 64 Standorte für die Mobilfunkversorgung im Landkreis im Betrieb, davon 17 mit LTE/5G. 21 Neubaumaßnahmen sollen dazukommen, davon 19 Makrostandorte als Basisnetz und zwei sogenannte SmallCells in Rudolstadt und Bad Blankenburg.
Hier finden Sie eine Gesamtübersicht der aktuellen und geplanten Maßnahmen!

 

Peter Lahann

Presse- und Kulturamt Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

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